{"id":41,"date":"2013-10-23T12:20:27","date_gmt":"2013-10-23T10:20:27","guid":{"rendered":"http:\/\/astridschmeda.de\/?page_id=41"},"modified":"2013-10-31T15:02:16","modified_gmt":"2013-10-31T13:02:16","slug":"geborgenheit-und-freiheit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/astridschmeda.de\/?page_id=41","title":{"rendered":"Geborgenheit und Freiheit"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/astridschmeda.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Titel_Geborgenheit.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-124\" alt=\"Titel_Geborgenheit\" src=\"http:\/\/astridschmeda.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Titel_Geborgenheit.jpg\" width=\"158\" height=\"223\" \/><\/a><\/p>\n<p>Astrid Schmeda erkl\u00e4rt in ihrem Essay <em>Geborgenheit und Freiheit<\/em>, dass die F\u00e4higkeit zu einer erwachsenen Liebesbeziehung davon abh\u00e4ngig ist, ob und wie die fr\u00fchen Bed\u00fcrfnisse in der Symbiose-Zeit (Schwangerschaft und erste Lebensmonate) befriedigt wurden.<br \/>\nSymbiotische Liebesbeziehungen unter Erwachsenen sind der unbewusste Versuch, die nicht oder unzureichend erhaltene Zeit der Symbiose nachzuholen, und enden meist in einem Fiasko.<\/p>\n<p>Der Essay zeigt auf, was das Embryo und das Baby brauchen, damit das Kind eine gelungene Symbiose-Phase erlebt, und welche St\u00f6rungen sich entwickeln, wenn dies nicht der Fall ist.<br \/>\nDie westliche Leistungs- und Konsumgesellschaft f\u00f6rdert Egozentrik und Isolation. Viele Menschen versuchen, sich in symbiotische Zweierbeziehungen zu fl\u00fcchten. Astrid Schmeda zeigt auf, wie sich eine symbiotische Beziehung ver\u00e4ndern l\u00e4sst in eine erwachsene Liebesbeziehung und welche alternativen Lebensformen dabei helfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>ISBN 978-3-943446-12-8<br \/>\nPREIS: 11.90 \u20ac<br \/>\nEdition Contra-Bass<\/p>\n<p><strong>Leseprobe<\/strong><\/p>\n<p>Auf die Frage, was ein Kind braucht, um eine gl\u00fcckliche Kindheit zu verleben, antwortete die schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren: \u201eGeborgenheit und Freiheit.\u201c<\/p>\n<p><strong>Teil 2 Symbiotische erwachsene Beziehungen<\/strong><\/p>\n<p>I Die symbiotische Sehnsucht des Erwachsenen<\/p>\n<p>Symbiotische Liebesbeziehungen zwischen Erwachsenen sind keine erwachsenen Liebesbeziehungen. Es handelt sich also um eine Regression in kindliche Gef\u00fchle und Sehns\u00fcchte. In der Gestaltpsychotherapie nach Fritz Perls gehen wir davon aus, dass der Organismus (die Gesamtheit des Menschen) danach strebt, Gestalten zu schlie\u00dfen. Das hei\u00dft, man m\u00f6chte nicht befriedigend zu Ende gebrachte Erfahrungen und Erlebnisse abschlie\u00dfen. Zu diesem Zweck neigt der Mensch dazu, Situationen, die traumatisch waren, immer wieder aufzusuchen. (Genauer dazu unter: \u201eAnmerkungen zur Psychotherapie\u201c)<\/p>\n<p>In diesem Sinne wird ein Mensch, der keine befriedigende Symbiose-Phase in der fr\u00fchen Kindheit durchlebt hat, sich \u00e4hnliche Beziehungsstrukturen suchen, um die schlechte Erfahrung sozusagen wieder gut zu machen. Aber in der Regel wiederholt er nur die schlechte Erfahrung. Er tappt in die Falle der Wiederholung. Damit es zu einer heilenden L\u00f6sung des Problems kommt, bedarf es eines Prozesses der Bewusstwerdung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Astrid Schmeda erkl\u00e4rt in ihrem Essay Geborgenheit und Freiheit, dass die F\u00e4higkeit zu einer erwachsenen Liebesbeziehung davon abh\u00e4ngig ist, ob und wie die fr\u00fchen Bed\u00fcrfnisse in der Symbiose-Zeit (Schwangerschaft und erste Lebensmonate) befriedigt wurden. Symbiotische Liebesbeziehungen unter Erwachsenen sind der unbewusste Versuch, die nicht oder unzureichend erhaltene Zeit der Symbiose nachzuholen, und enden meist in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":23,"menu_order":9,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/astridschmeda.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/41"}],"collection":[{"href":"https:\/\/astridschmeda.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/astridschmeda.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astridschmeda.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astridschmeda.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=41"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/astridschmeda.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/41\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":49,"href":"https:\/\/astridschmeda.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/41\/revisions\/49"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/astridschmeda.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/23"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/astridschmeda.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=41"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}